Adelsbestätigung

Die Familie ist seit dem Mittelalter ritterbürtig und adelig.

Am 17.Oktober 1620 wurde das Gesamtgeschlecht von Hoyningen gen. Huene bei Errichtung der Ritterbank des Herzogtums Kurland in die I. Klasse eingetragen, weil mindestens 16 adelige Vorfahren nachgewiesen werden konnten. Nach der Angliederung Kurlands an Rußland als deutsche Ostseeprovinz im Jahre 1795 erfolgte ab dem Jahre 1845 die Kodifizierung des baltischen Provinzial- und Ständerechts. Am 3. April 1862 wurde dem Gesamtgeschlecht, mit Ausnahme der preußischen Linie, durch den Ukas des Dirigierenden Senats Nummer 2823 bestätigt, den Titel „Baron“ zu führen. Da der russischen Sprache der deutsche Titel „Freiherr“ fremd war, wurde der französische Titel „Baron“ verwendet.  Seit diesem Zeitpunkt wurde faktisch statt dem Titel „Baron“ auch der deutsche Titel „Freiherr“ geführt und teilweise auch in die kurländische Adelsmatrikel eingetragen. Am 20.10.1931 hat der damalige Ehrenschutzbund des Deutschen Adels, Abt. für adelsrechtliche Fragen (heute: ARA – Adelsrechtsausschuß), für alle mit dem Baronstitel immatrikulierten Familien der Baltischen Ritterschaften die Nichtbeanstandung der Führung des Freiherrntitels beschlossen. Daher kann von diesen Familienmitgliedern sowohl der Titel „Freiherr“ als auch der Titel „Baron“ verwendet werden. Infolgedessen kommen auch  beide Titelführungen vor.

Die Nachkommen des aus dem litauischen Stamm, preußische Linie, stammenden und 1858 verstorbenen Wilhelm von Hoiningen gen. Huene, königlich preußischer Generalleutnant, erhielten am 12. August 1863 zu Badgastein eine preußische Genehmigung zur Wiederaufnahme des Freiherrentitels.